Where the streets have no name

Where the streets have no name
Where the streets have no name 2017-07-15T09:12:57+00:00

Zwölf Monate Freiheit, was fängt man damit am besten an? „Ab mit den Mopeds gen Osten!“ hatten wir uns vorgestellt. Eigentlich war zuerst die Idee der Reise da, sonst hätte es das freie Jahr gar nicht gegeben. Aber irgendwann stellt man unweigerlich fest, man hat nicht nur die geplante Reise, sondern auch verdammte zwölf Monate zur herrlich sinnfreien Verfügung.

Mit dem Moped zu reisen ist großartig, langsam genug um ein Land zu erleben und wenn es grad nicht gefällt, ist man auch schnell wieder weg. Das eigene Tempo, beschränkt nur durch Visazeiten, Witterung und natürlich körperliche Fitness, relative Unabhängigkeit durchs eigene Zelt und eine gesunde Balance zwischen mitgeführtem praktischem Gerödel und leichtem Gepäck für ausreichend Fahrspaß. So erlebten wir die ersten sechs Monate unserer Reise.

„Verflixt, wer weiß schon, warum dies oder jenes passiert?“, sagte schon Peter Grants Vater. Wir jedenfalls schickten die Mopeds aus Furcht vor Pakistan bereits ab Dubai per Schiff gen Heimat und reisen ohne sie – zugegeben, mit etwas ungewöhnlichem Gepäck – auf dem Luftweg weiter. Für den zweiten Teil unserer Reise wünschen wir uns nun etwas Beständigkeit, daher mieten wir möblierte Wohnungen und erkundeten die jeweiligen Orte genauer.

Und über all das, was wir so erleben, berichten wir hier.